Ernährungsberatung

Eine Ernährungsberatung erfolgt bei uns immer mit der Sicht auf den GANZEN Menschen. Körper und Seele gehören auch hier zusammen. Die individuell zusammengestellten Ernährungspläne basieren auf einer typgerechten, ausgewogenen, pflanzlich-vollwertigen Kost. Aber auch eine glutenfreie Ernährung, insbesondere bei Unverträglichkeiten und Allergien, sowie zur grundsätzlichen Verbesserung des Allgemeinbefindens, ist ein wichtiger Bestandteil der Beratung.

 

Die Veränderungen der Essgewohnheiten bewirken große Verbesserungen für die Gesundheit und das Wohlbefinden! Ganz gleich, wie Ihr persönliches Ziel aussieht: Ob Sie Ihr Gewicht reduzieren wollen, Ihre sportliche Leistung verbessern oder einfach gesund bleiben möchten – immer ist eine Ernährungsoptimierung die wichtigste Voraussetzung! 

 

Wir erarbeiten gemeinsam was Ihnen guttut und sie können mir glauben, der Geschmack wird sie umhauen. Wir stehen Ihnen natürlich während der Umstellung mit fachkundigem Rat und Tat zur Seite und begleite Sie auf Ihrem Weg zu einem neuen Körpergefühl und zu mehr Lebensqualität.

 

Gerne beraten wir auch Firmen. 

Hier bieten wir verschiedene Workshops für die Mitarbeiter an oder unterstützen ihre Kantine bei der Erweiterung des Angebots und bei der Überarbeitung der Speisekarte.

Sie und ihre Mitarbeiter werden begeistert sein von der kulinarischen Vielfalt und den gesundheitlichen Vorteilen.

 

Unsere Beratungen beziehen sich immer auf die rein pflanzlich-vollwertige Ernährung.
  
Melden Sie sich einfach und wir setzen uns zusammen!

 

"Nichts bringt so einfach so viel auf so verschiedenen

Ebenen wie eine Umstellung auf pflanzlich-vollwertige Kost und versöhnt uns mit der Schöpfung."

(Dr. Rüdiger Dahlke)



Ernährungs-Blog

Infos rund um das Thema vegane Ernährung, Ernährungsberatung, Lebensmittel und Einkauf

Zeugnis zur "Veganen Ernährungsberatung"

Ich hab's :-)

Grünkohl "gesund und lecker"

 

Grünkohl ist unschlagbar gesund und soooo lecker!

Warum?

 

Grünkohl enthält besonders viel Kalium, Kalzium, Vitamin E, Magnesium und Natrium.

Außerdem stecken in ihm fast alle Vitamine aus der B-Gruppe und mehr Vitamin C als in allen anderen Kohlsorten.

Er ist äußerst proteinreich und hat einen sehr hohen Eisengehalt.

Auch hat er einen sehr hohen Chlorophyll-Gehalt.

 

Dank seines Reichtums an Antioxidans Quercentin wirkt Grünkohl entzündungshemmend, gilt als "Krebs-Schutz", "Allergien-Linderer", "Cholesterin-Senker" und "Schutz vor Herz-Kreislauf-Krankheiten".

 

Grünkohl ist außerdem äußerst basisch!

 

Probiert ihn unbedingt mal als Salat. Ein Rezept findet ihr hier bei "Snacks und/der Energysnacks"!

 

 

Ausbildung vegane Ernährungsberatung 2.Teil "Beratung/Seelenbewusstsein"

2. Teil der Ausbildung zur veganen Ernährungsberatung "Peace Food"

 

Letzte Woche ging es um "Beratung-Seelenbewusstsein".

Wir waren diesmal in Schladming im Pichlmayrgut. Es war sehr interessant, außergewöhnlich und nicht immer leicht.

Aber einfach kann jeder, oder?

Es gab übrigens fantastisches Essen, auch rein pflanzlich und glutenfrei.

 

Ein Fest für den Gaumen!

Seminarzentrum & Gesundheitsresort Dr. Rüdiger Dahlke / Ausbildung

"Peace Food - Möglichkeiten und Chancen veganer Ernährung"!

 

Letzte Woche hat meine Ausbildung zum "Veganen Ernährungsberater - Peace Food" bei Rüdiger Dahlke begonnen.

Die Bilder zeigen euch ein paar Eindrücke von seinem Gesundheitsresort & Seminarzentrum in der Südsteiermark.

Es ist wirklich toll. Wir haben sehr viel gelernt und es gab nicht viele Pausen.

Aber diese konnten wir in dieser wundervollen Anlage auf den Liegeschaukeln oder bei Spaziergängen verbringen.

 

Die Woche war ein Hochgenuß für den Körper, die Seele und das Gehirn.

 

Das Essen war immer frisch, vollwertig vegan & glutenfrei. Sehr lecker!

 

Und da Gluten eh nix Gutes ist, verzichte ich jetzt erst einmal noch eine kurze Weile darauf.

Oder auch eine ganz lange Weile! :-)

 

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Konjak Wurzel als "Nudeln, Reis...und mehr"

Konjak ist ein asiatisches Wurzelgemüse, das schon seit Jahrhunderten in China, Korea, Japan und in vielen anderen asiatischen Ländern kultiviert und verzehrt wird.

 

Mit etwa 9 Kalorien pro 100 Gramm sind z.B. Konjak Spaghetti fast kalorienfrei. Herkömmliche Nudeln haben mehr als das 15fache.

 

Konjak Nudeln (oder auch Konjak Reis) sind außerdem fettfrei, glutenfrei und basisch.

Sogar so basisch, dass sie das Basenpotential von beispielsweise Spinat – einem der basischsten Lebensmittel überhaupt – um ein Vielfaches überschreiten.

Daher passen sie in jedes gesunde Ernährungskonzept, zu jeder Entschlackungskur und zu jedem Entsäuerungsprogramm.

 

Auch sind Konjac Produkte frei von verwertbaren Kohlenhydraten und daher für die Low-Carb-Ernährung hervorragend geeignet.

 

Die glykämische Last liegt bei null. Die glykämische Last gibt an, wie stark 100 Gramm eines Lebensmittels den Blutzuckerspiegel steigen lassen.

 

Konjac Produkte sind reich an löslichen Ballaststoffen. Lösliche Ballaststoffe können –im Gegensatz zu unlöslichen Ballaststoffen– ein Vielfaches ihres Volumens an Flüssigkeit aufnehmen. Sie fördern außerordentlich die Darmgesundheit und sorgen für eine optimale Verdauung.

 

Gerade aufgrund ihres Ballaststoffreichtums sättigen Konjak Spaghetti, Konjak Reis,.... nachhaltig, ohne gleichzeitig Kalorien zu liefern.

Schon eine kleine Portion von 100 bis 125 Gramm macht für mehrere Stunden satt – umso mehr natürlich, je ausgewogener und vitalstoffreicher die Beilagen sind.


Konjak Produkte sind eine tolle Beilage zu eigentlich allen Gerichten. Ob zu Gemüse, Curry oder auch Soja Bolognese.

Bei mir sind sie inzwischen sehr regelmäßig auf dem Teller.

 

 

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Kala Namak Salz -der Geschmack von Ei-

Mir fehlt ja schon so manches Mal ein Hauch Ei Geschmack.

 

Gerade bei Nudelsalat fiel es mir vor einigen Wochen auf.

Den macht bei uns mein Mann und im Sommer ist ein kalter Nudelsalat einfach etwas Feines.

 

Also habe ich mich informiert und siehe da, es gibt eine ganz einfache Lösung!

Kala Namak Salz aus Indien.

 

Es zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Schwefelwasserstoff und Eisen aus und wenn ihr die Tüte öffnet, kommt euch ein solcher Geruch auch entgegen. Schwefelig eben!


Und wie geht man damit um?

 

Salzt das Gericht einfach ein bisschen weniger und gebt zum Schluss eine oder zwei Prisen Kala Namak dazu.

 

Tipp: Vorsichtig verwenden und ruhig zwischendurch mal ein wenig ziehen lassen und nochmals abschmecken.


Es klappt wirklich gut und gibt dem Essen tatsächlich die Note vom Ei. Und riechen tut es dann auch nicht mehr. Der Duft verfliegt. :-)

Ich habe das Salz online gekauft da ich es bei uns in Vilshofen nicht gefunden habe.

 

Übrigens, wir waren letzte Woche beim Inder essen und die geben Kala Namak u.a. in die Salatsauce.

 

 

 

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Kurkuma

Kurkuma wirkt entkrampfend und steigert die Produktion der Galle. Somit sind Speisen leichter verdaulich und das Gewürz kann bei Sodbrennen, Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Magenkrämpfe oder Völlegefühl helfen. Zusätzlich senkt Kurkuma den Cholesterinspiegel und kann damit indirekt einem Herzinfarkt oder Schlaganfall vorbeugen.


In Indonesien wird Kurkuma insbesondere bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.


Auch eine entzündungshemmende Wirkung wird der Kurkuma-Pflanze zugesprochen und sie nimmt positiven Einfluss auf die Leber.
Es wurde inzwischen auch bestätigt, dass die Gabe von Kurkuma ein langsameres Wachsen von Tumoren zur Folge hat.

Zudem konnte man nachweisen, dass Kurkuma freie Radikale stabilisiert.

Eine Prise Kurkuma gibt den Gerichten außerdem eine schöne gelbliche Färbung und dabei ist es auch noch soooo gesund!


Übrigens, kann man auch super eine Prise des Gewürzes in den Smoothie geben! Sehr gut!


Zimt

Die bekannteste und faszinierendste Eigenschaft des Zimts ist seine Blutzucker
senkende Wirkung.
Auch haben wissenschaftliche Studien längst die antimikrobielle Wirkung des Zimts bestätigt, so dass sich niemand

zu wundern braucht, warum der Zimt früher erfolgreich bei bakteriellen Infekten des Verdauungssystems oder als Fusspuder bei Pilzinfektionen.

 

Ich finde Zimt einfach nur fantastisch lecker und bei diesen guten Eigenschaften gebe ich das Gewürz gerne auch in den Smoothie!

Brennnessel

Eisenmangel kann die eisenhaltige Brennnessel mit Leichtigkeit beheben. Sie liefert – je nach Wuchsort – zwei- bis viermal so viel Eisen wie ein Rindersteak und bis zu dreimal so viel Eisen wie Spinat.


Auch soll die Brennnessel die Leber und die Galle positiv beeinflussen, weshalb schon Paracelsus die unscheinbare Pflanze in Form von Brennnesselsaft bei Gelbsucht (Hepatitis) verordnete. Eine Heilpflanze, die Leber und Galle pflegt, kann natürlich auch die Verdauung optimieren sowie bestehende Verdauungsbeschwerden beheben helfen.


Selbst die Bauchspeicheldrüse – so heisst es – reagiere auf die Brennnessel, was sich in einem ausgeglichenen Blutzuckerspiegel bemerkbar machen soll. Brennnesseltee als Gesichtswasser lindert darüber hinaus Allergien, die sich über die Haut äußern.


Auch wird Brennnessel bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt.


Na dann mal auf zur Suche nach den guten Blättern und ab damit in den Smoothie oder Salat.




Hanfsamen

Hanf - so viel positives könnte ich über Hanf berichten aber das würde den Platz sprengen. Hier das wesentliche....

 

Hanf zählt weltweit zur nahrhaftesten Pflanze und ist eine unglaublich hochwertige Quelle an verdaulichen Eiweißen und essenziellen Fettsäuren. Hanfsamen (auch bekannt als Hanfnüsse) sind ein idealer Proteinspender für Veganer und Rohköstler und liefern zusätzlich das Krebs bekämpfende Vitamin E. Die hohe Nährstoffdichte der Hanfsamen stärkt die körpereigene Immunaktivität, senkt einen hohen Blutdruck, sorgt mit Hilfe der Omega-Fettsäuren für ein besseres Gedächtnis, steigert die körperliche und geistige Energie und fördert mit einer Vielzahl an Ballaststoffen und dem Chlorophyll die Verdauung.

 

Hanfsamen sind reich an wertvollen Nährstoffen und liefern über 20 verschiedene Aminosäuren, wobei alle neun essenziellen Aminosäuren vertreten sind. Die essenziellen Aminosäuren sind in den Hanfsamen genau die Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht eigenständig produzieren kann. Die Hanfsamen ergänzen im Körper exakt diesen bedürftigen Anteil und stärken dadurch das Immunsystem, fördern die Ausscheidung von Giftstoffen, unterstützen den Heilungsprozess und verringern die Anfälligkeit von Krankheiten. Die Aminosäuren steigern auf eine natürliche Weise den Neubau sowie die Reparatur von Zellen und sind somit die Lösung für eine Vielzahl von Krankheiten.

 

Bereits eine einzige Portion von nur 3 Esslöffel Hanfsamen enthält 11 Gramm Eiweiß. Hanfsamen liefern über 20 verschiedene Aminosäuren, wobei alle neun essenziellen Aminosäuren vertreten sind. Weiter besteht dieses Eiweiß aus globulären Proteinen und ist für den Menschen erstaunlich einfach zu verdauen.

Gerstengras

Gerstengras - eine Bereicherung für jeden Smoothie...


Die Gerste (Hordeum vulgare) gehört – wie viele andere Getreidearten – zur Familie der Süssgräser. Pflanzt man das Gerstenkorn in die Erde, so wächst daraus in Windeseile ein langer grüner Halm – das Gerstengras. So schlicht und bescheiden die Pflanze auch scheint, dieser Schein trügt.

Gerstengras vereint in sich eine so einzigartige Kombination an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien, dass sich kaum ein Lebensmittel finden lässt, das hier auch nur annähernd mithalten kann.


Gerstengras – Balance der Vitalstoffe

Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara hat bereits vor vielen Jahrzehnten über 200 grüne Blattgemüse untersucht und diese miteinander verglichen.

Er stellte fest, dass Gerstengras mehr Mineralstoffe, mehr Spurenelemente, mehr Vitamine, mehr Chlorophyll, mehr Bioflavonoide und mehr Enzyme enthielt als alle übrigen analysierten Grünpflanzen.


Im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln lieferte Gerstengras in Hagiwaras Untersuchung beispielsweise:

11mal so viel Calcium wie Kuhmilch

5mal so viel Eisen wie Spinat und Brokkoli

4mal so viel Vitamin B1 wie Vollkorn (Weizen)

7mal so viel Vitamin C wie Orangen und

genau so viel Zink wie die reichsten Zinkquellen tierischen Ursprungs

Nicht nur die Quantität der Inhaltsstoffe faszinierten Hagiwara seinerzeit, sondern auch deren Ausgewogenheit.

Er sagte, in den Blättern der jungen Gerstenpflanze habe er die ausgewogenste Nährstoffkonzentration aller bisher untersuchten Pflanzen entdeckt.

Gleichzeitig ist Gerstengras eines der basischsten Lebensmittel, die uns zur Verfügung stehen.


Hirse

Hirse ist so lecker und dabei...

 

enthält sie viele Mineralstoffe und Spurenelemente, insbesondere Silicium, Eisen und Magnesium.

Hirse wirkt sich daher besonders positiv auf die Knochen, Gelenke, die Haut, das Haar und die Nägel aus. Über die Extraportion Eisen (knappt 7 mg pro 100 g Hirse) freut sich hingegen unser Blut ganz besonders.

 

Neben all den genannten Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten die Hirsekörner etwa 70 % Kohlenhydrate, circa 10 % Eiweiss und bis zu 5 % Fett. Im Öl der Hirse sind Vitamin E, Provitamin A und verschiedene B-Vitamine enthalten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können.


Quinoa

Quinoa - Korn der Inka...

 

stammt aus Südamerika und wird dort hauptsächlich in Ecuador, Peru und Bolivien angebaut. Schon seit 6000 Jahren dient die Pflanze den Andenvölkern als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel. Quinoa ist kein Getreide, gehört also nicht zu den Gräsern wie etwa Weizen, Hafer und Roggen. Das kleine Inka-Korn ist ein Gänsefussgewächs und gehört damit zur selben Pflanzenfamilie wie Rote Bete und Spinat.

 

Quinoa wird bis zu zwei Meter hoch und ist sehr robust. Extreme Witterungsbedingungen werden genauso stoisch ertragen wie schlechte Böden. Wer Quinoa regelmässig verzehrt, profitiert – genau wie die ausdauernden Krieger der einstigen Inka – von der Widerstandsfähigkeit und Kraft dieser Pflanze und ihren Samenkörnern.

 

Abgesehen davon, dass Quinoa eine hervorragende pflanzliches Eiweiss darstellt, enthält es viele essentielle Vitamine, Mineralien und Nährstoffe. Quinoa liefert beispielsweise mehr Calcium als Weizen oder Roggen sowie mehr als doppelt so viel Eisen und 50 Prozent mehr Vitamin E als Weizen.

 

Quinoa ist ausserdem reich an Mangan und Kupfer. Beide Mineralien aktivieren die Bildung eines Enzyms, das wiederum die Mitochondrien (das sind die Energieproduzenten im Innern der Zellen) vor schädlichen Oxidationsprozessen bewahrt und die roten Blutkörperchen vor den Angriffen freier Radikale schützt. Kohlenhydrate werden in Anwesenheit von Mangan effizienter abgebaut und Knochen können sich unter dem Einfluss von Mangan ständig perfekt regenerieren und somit gesund und stark bleiben.


Topinambur

Topinambur, auch bekannt als Erdartischocke, Erdbirne oder Rosskartoffel,...

 

ist in Amerika beheimatet und wird heute vor allem in Südfrankreich angebaut. Das Gemüse ist eine Sonnenblumenart, an deren Wurzeln zahlreiche, oft bizarr geformte Knollen wachsen. Die essbaren Knollen haben eine bräunliche bis violette Schale und weißes bis cremefarbenes Fleisch.

Topinambur hat einen angenehmen, nussigen Geschmack. Dieser ähnelt roh dem Geschmack der Artischocke, gegarte Topinambur schmeckt süßlich.

 

Topinambur enthält keine Stärke sondern Inulin. Inulin ist ein stärkeähnliches Kohlehydrat, das Zuckerkranke gut vertragen.

Daher ist Topinambur auch als "Kartoffel der Diabetiker" bekannt. Topinambur ist kalorienarm und durch einen hohen Ballaststoffgehalt sehr sättigend. Außerdem enthält das Gemüse Eisen und zählt zu den kaliumreichsten Gemüsearten. Topinambur schmeckt als Cremesuppe, in Saucen, im Gemüseauflauf und als Püree.


Tempeh

Kraft aus der ganzen Bohne...


Indonesien ist die Heimat von Tempeh, einer besonderen Spezialität aus Sojabohnen. Anders als bei Tofu besteht Tempeh aus den ganzen, geschälten und gekochten Sojabohnen, die mit Pilzkulturen (Rhizopus) beimpft und fermentiert werden.


Das Ergebnis überzeugt:

20 Prozent hochwertiges Eiweiß, gepaart mit vielen Ballaststoffen, einem Schub an B-Vitaminen, wertvollen Fettsäuren und dazu noch hervorragend verdaulich.

Ähnlich wie Tofu sollte Tempeh vor dem Kochen in einer würzigen Soße mariniert werden.

Seine natürliche Geschmacksnote: leicht süßlich, erinnert an Hefe. Seine Struktur: körnig und damit etwas bissfester als Tofu.

Soja-Protein

Sojaprotein ist...

 

das aus der Sojabohne extrahierte, geformte trockene Pflanzen-Eiweiß. Es sieht trocken  nicht gerade verlockend aus, ist aber aus einer Reihe von Gründen sehr gesund.

Sojaprotein ist fettarm, enthält kein Cholesterin wirkt antioxidantisch. Studien haben zudem ergeben, dass es Herzproblemen vorbeugen kann.Die Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organization) hat erklärt, dass schon geringe Mengen an Soja-Protein (mindestens 6.25g pro Tag) die Gesundheit des Herzens positiv beeinflussen kann.

 

Darüber hinaus hat die WHO eine Rangliste von "guten" Proteinen erstellt, bei der Sojaprotein auf Rang 1 steht.

 

Schnell ist mit Sojaprotein eine leckere vegetarische Lasagne, Bolognese oder ein Gulasch zubereitet.

 

Bitte immer nur in Bio Qualität kaufen!

 

Seitan

Optik und Geschmack fast wie Fleisch...


Was genau ist eigentlich Seitan?

Grob erklärt: Man nehme Weizenmehl, verarbeite es mit Wasser und knete den Teig unter laufender Wasserzugabe weiter, bis ein gummiartiger Klumpen übrig ist, aus dem alle Stärke gelöst wurde.

Seitan besteht also aus Weizeneiweiß, d.h. aus Klebereiweiß Gluten.

Mit Würze und Know-how lassen sich aus dieser Rohmasse vielerlei Produkte kreiern, von der Veggi-Wurst über vegetarisches Gyros und Gulasch bis zum Hähnchenimitat.

Die Vorteile von Seitan: Er ist leicht verdaulich und proteinreich – nur die Aminosäure Lysin fehlt.

Jedoch: Für diejenigen, die auf Gluten reagieren (Zöliakie), sowie Weizenallergiker ist er selbstverständlich keine Option.

Rote und/oder bunte Bohnen

Kidneybohnen gehören zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt...


Wie alle Hülsenfrüchte haben sie jeweils eine dicke Portion pflanzliches Protein und Ballaststoffe zu bieten – perfekt für alle, die sich gern satt essen und dabei nicht zunehmen wollen! Dazu kommt: Kidneybohnen sind zwar rein rechnerisch keine Kalorien-Leichtgewichte, aber dafür ausgesprochen fettarm. Mit rund 150 mg Magnesium pro 100 g liefern Kidneybohnen außerdem noch echten Mehrwert für starke Nerven und gesunde Muskeln. Wie alle Hülsenfrüchte eignen sich auch Kidneybohnen perfekt als Nährstoff-Lieferant speziell für Vegetarier und Veganer.


Bohnen im allgemeinen habe folgende Eigenschaften:

Bohnen enthalten Antioxidantien, die von Natur aus freie Radikale bekämpfen.

Auch liefern sie Folsäure.

Der prozentuale Eiweißanteil in der Bohne liegt je nach Sorte zwischen 21 und 24%. In diesem Punkt ist sie mit tierischen Nahrungsmitteln wie Thunfisch, Kalb- oder Hühnerfleisch (Eiweißgehalt von 18-21% ihres Gewichtes) vergleichbar.

Pflanzliche Ballaststoffe - Ballaststoffe beugen Verstopfung vor und senken den Cholesterinspiegel im Blut.

Eisen: 100 g getrocknete Bohnen liefern mehr als 10 mg Eisen, was der empfohlenen Tagesmenge eines Erwachsenen entspricht.

Daher gehören Bohnen zu den besten Eisenquellen.

Da es sich um nicht hämoglobin-gebundenes Eisen handelt, sollte man einige Tropfen Zitronensaft in das Gericht geben, um die Absorption des Eisens (durch das Vitamin C) zu steigern.

Niacin und Pantothensäure, zwei Vitamine, die für die Gesundheit der Haut sehr wichtig sind. Bohnen enthalten nur wenig Provitamin A, Vitamin C und Fett.

Vitamin B ist wie bei den meisten pflanzlichen Nahrungsmitteln überhaupt nicht vorhanden.


Alles in allem sind Bohnen ein nahrhaftes und energiereiches Nahrungsmittel!


Lupine

Lupinen sind längst nicht so bekannt und längst nicht so verbreitet wie Soja...

 

dabei steckt in der Hülsenfrucht der Süßlupine mindestens genauso viel Wertvolles wie in ihrer weltweit angebauten Schwester.

Um die 40 Prozent biologisch hochwertiges Eiweiß, unter anderem auch die Aminosäure Lysin, außerdem B-Vitamine, Mineralstoffe, z.B. Kalzium, Magnesium und Eisen.

Zusatzplus: Lupinen blähen nicht, da sie frei von typischen Hülsenfrucht-Kohlenhydraten (Oligosaccharide) sind.

Ob Lupinenmehl oder Lupinenkerne etc..... In der Küche ist Lupine vielseitig einsetzbar.

Grünkern

Grünkern, ein Korn für jede Gelegenheit...


Grünkern ist Dinkel, der frühzeitig -nämlich zur Zeit der sogenannten Teigreife- geerntet wird. Die Stärke ist noch nicht voll ausgebildet, d.h. die Körner sind noch saftig und weich. Um die Körner hart und mahlfähig zu machen, muss das Korn getrocknet werden. Durch das sogenannte Darren werden die Körner hart und grünlich (daher der Name) und der Grünkern bekommt sein einzigartiges Aroma, das ihn etwas nussig schmecken lässt. Entstanden ist diese Erntemethode wohl dadurch, dass der Dinkel aus Furcht vor einer Missernte unreif geschnitten worden ist. Um das Korn haltbar zu machen, wurde es dann eben gedarrt.

Grünkern ist gesund (viel Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen) und sehr gut verträglich.

 

Ein Grünkern-Getreidebratlingen z.B. enthält alles aus dem vollen Korn: Ballaststoffe, wertvolles Protein, Vitamine und Mineralstoffe. Perfekte Vollwertkünstler!

Die Kichererbse

Eine Erbse zum Ernst nehmen...

 

Sie ist noch längst nicht in jedermanns Munde, aber wer sie einmal probiert, der bleibt ihr meist treu: die Kichererbse. Mit ihr kommt orientalisches Flair auf den Tisch. Denn bereits seit mehr als 8 000 Jahren wird sie in Vorderasien als protein- und ballaststoffreiche Hülsenfrucht geschätzt und ihr Mehl oder die ganze Kichererbse in variantenreiche Gerichte verarbeitet.

Dabei punktet sie bei fleischfreier oder veganer Kost besonders als zusätzlicher Eisen- und Kalziumlieferant. Wer Kichererbsen zu Bratlingen verarbeiten will, kann Kichererbsen über Nacht in Wasser einlegen und diese dann zermahlen.

 

 Falafel sind kleine Kichererbsen Bällchen die immer schmecken!

Fleischersatz - Tofu

Tofu ist wohl der bekannteste Fleischersatz...

 

und gehört unverrückbar zur fernöstlichen Kochkunst. Er hat mittlerweile ganz klar Europas Küchen erobert. Hergestellt wird der schnittfeste Sojaquark aus eingeweichten Sojabohnen. Dieser Sojabrei wird gekocht, mit Gerinnungsmitteln (z.B. Magnesiumchlorid/Nigari, Calciumsulfat) dickgelegt und von Wasser und Öl getrennt. Die Pluspunkte von Tofu: hochwertiges Eiweiß, Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalium und Kalzium, kein Cholesterin und wenig Fett.

 

Naturreiner Tofu hat wenig Eigengeschmack. Deshalb sollte er gut gewürzt werden.