Köstliches Sushi - vegan, glutenfrei-

Weihnachten und Silvester sind vorüber und ich 2 kg schwerer.

Nicht, dass ich nur faul auf der Couch gelegen wäre. Nein, so etwas gibt es bei mir nicht.

Ich war sogar fleißig beim Sport. Aber irgendwie ißt man in der Weihnachtszeit doch mehr als üblich und auch nicht

unbedingt bewusst und kalorienarm.

 

Das muss sich jetzt wieder ändern, und zwar sofort! Wenn man sich schon unwohl voll und schlapp fühlt und einem irgendwie immer ein wenig übel ist, wird es höchste Zeit. Bei mir ist das jetzt der Fall und bevor ich knatschig werde, suche ich lieber nach leichteren Rezepten die lecker sind und glücklich machen. :-)

 

Sushi gehört zu den Gerichten die ich jetzt gerne esse. Lecker aber ich kann nicht allzu viel davon essen.

Genau das richtige für meine Kilos, die verschwinden sollen und meinen Magen, der beruhigt werden muss!

 

Ihr könnt das Sushi super vorbereiten. Das passt gut in den Alltag und gerade jetzt, wo die Arbeit wieder ruft und man keine

Zeit mehr hat, sich stundenlang in der Küche aufzuhalten, ist es optimal.

 

Übrigens war ich als Nicht Veganer nie Fan von Sushi. Aber ohne rohen Fisch finde ich es echt top!

 

 

Hier noch ein paar Hinweise zu den Zutaten:

 

Nori (geröstet)  - sind die Sushi-Algen und die bekommt man in einem gut sortiertem Supermarkt.

 

Reis - nehmt bitte nur echten Sushi-Reis, der ist wirklich perfekt dafür geeignet. Nach dem Kochen (siehe unten) unbedingt etwas auskühlen lassen - wenn euer Reis noch zu heiß ist und dampft, dann kocht er euer Nori und macht es zäh und ekelig!
Reisessig - aus einem gut sortierten Supermarkt. Man kann ihn leider durch keinen normalen Essig ersetzen!
Wasabi -  dieser japanische Rettich bringt den Kick in das Sushi! Hierzuland nur als Paste oder Pulver erhältlich - ich mag die Paste weil ich faul bin. Hier lohnt es sich (aber eigentlich ja immer) im Biomarkt einzukaufen, da sonst gerne seltsame Farbstoffe hinzugefügt werden.
Bambusmatte - zum Rollen sehr zu empfehlen, sie sind in gut sortierten Supermärkten zu bekommen und können immer wieder verwendet werden. Man nutzt die Matte nur zum Einschlagen des Sushis.
Füllung - Hier könnt ihr hineinfüllen, was ihr möchtet. Ich empfehle Avocado mit etwas knackigem Gemüse, wie Gurke oder Karotte. Lecker sind auch Räuchertofu oder Paprika. Und ganz toll passt auch eingelegter Ingwer (wieder in einem gut sortiertem Supermarkt). Aber damit gehe ich sparsam um. :-)

 

 

 

Perfektes - veganes Sushi (für ca. 3 Personen)

 

Zutaten

Für den Reis

270 Gramm Sushi-Reis

350 ml Wasser

50 ml Reisessig

1 1/2 EL Zucker

1 TL Salz

 

Für die Füllung und das Rollen

Bambusmatte (gibt es in jedem gut sortiertem Supermarkt)

4 Blätter Sushi-Nori (geröstet)

1 kleine Gurke, in feinen Streifen

1 Avocado, in Streifen

1 kleine Karotte, in feinen Streifen

Optional: Gerösteter Sesam

Wasabi- Paste in der Tube

Sojasauce (glutenfreie)

 

Zubereitung

Den Sushi-Reis zuerstwaschen: Dazu den Reis in ein Sieb geben und unter fließenden Wasser 1 - 2 Minuten waschen,

bis das Wasser nicht mehr milchig ist - dann ist die Stärke herausgewaschen (alternativ mit mehreren Füllungen

Wasser in einer Schüssel waschen). Dann den Reis in einen Topf geben, 350 ml Wasser dazugeben und ohne Deckel

auf mittelhoher Hitze zum Kochen bringen, dabei einige Male umrühren.

Wenn der Reis kocht, noch einmal umrühren, die Hitze auf niedrig zurückdrehen, einen Deckel draufgeben und den Reis

etwa 6 - 9 Minuten in Ruhe lassen.

Dann in den Topf sehen: Mittlerweile sollte kein Wasser mehr im Topf sein, ansonsten gebt dem Reis noch etwas Zeit.

 

Ich mische dann noch einmal durch - seid jetzt sehr zart mit ihm - und lasse den Topf mit Deckel etwa noch eine bis zwei

Minuten auf der Herdplatte (Achtung, dass er nicht anbrennt!).

Dann den Topf von der Herdplatte nehmen und mit Deckel etwa noch drei Minuten stehen lassen.

 

In der Zwischenzweit den Reisessig mit Zucker und Salz sehr gut verrühren.

Den Reis sanft in eine Schüssel geben, Essig-Mischung dazu und vorsichtig durchmischen.

Dann abkühlen lassen, bis er noch warm ist, aber auf keinen Fall mehr heiß.

 

Und jetzt geht es zum Rollen (mir macht das richtig Spaß!):

Ein Blatt Nori auf eine Bambusmatte legen und ein Viertel des Reise darauf verteilen, dabei ganz unten anfangen

und dann etwa auf zwei Drittel der Fläche aufteilen. Etwas Avocado, Gurke, und Karotten hineinlegen.

Mit Mut und Schwung und der Hilfe der Bambusmatte zu einer Rolle formen, fast ganz einrollen, und den oberen

Teil des Noris mit etwas Wasser bestreichen, dann komplett einrollen. (Schaut mal in YouTube, dort gibt es tolle Videos die hilfreich sind.)

Gut zusammenpressen, und auch außen mit etwas Wasser bestreichen.

Beiseite legen und etwa eine halbe Stunde stehen lassen, dann mit einem sehr scharfen Messer in Stücke schneiden.

 

Sojasauce und Wasabi Paste in kleinen Schälchen als Dip dazu servieren.

 

Tipp: Noch besser schmeckt das Sushi wenn ihr Sesam in einer Pfanne (ohne Fett) anröstet.

Abkühlen lassen!

Nach dem ihr das Sushi fest zusammengepresst habt könnt ihr es erstmal mit einem ganz scharfen Messer halbieren mit etwas Wasser bestreichen und dann in der Pfanne in dem Sesam wälzen.

Dann die Rollen für einige Zeit ziehen lassen und in Stücke schneiden. Mh…