Knusprige Kürbis Pizza mit Kichererbsenteig - vegan

Diese Kürbispizza ist der Hingucker schlechthin. Ich habe selten so ein schönes und buntes Gericht gesehen.

Passt so richtig zu der Natur. Herbstlich farbenfroh!

Aber nicht nur das, schmecken tut sie auch sehr gut!

 

Ihr müsst wissen, dass dieses Gericht keine Ähnlichkeit zur üblichen "Pizza" hat. Außer vielleicht, dass es in den Ofen kommt und der Teig auf einem Blech verteilt wird oder ihr ihn gleich in runde Pizzaformen gebt.

Aber sonst, finde ich, schmeckt das Gericht völlig anders und ist weit weg von der italienischen Variante.

Aber die esse ich sowieso viel lieber in unseren hiesigen Restaurants -> Die, mit den guten Pizzaöfen und den köstlichen

veganen Zutaten. :-)

 

Der Teig dieses Rezeptes ist ein wenig kross und mein Sohn hat sich deshalb entschieden, die Stücke in die Hand zu nehmen.

Also nix labbrig.

Ich habe das restliche Stück noch am nächsten Tag gegessen. Hat mir auch dann noch sehr gut geschmeckt!


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So, nun noch ein paar Infos zu den leckeren & gesunden Zutaten

 

Kichererbsen (-Mehl)

Kichererbsen (-Mehl) wirken sich äußert positiv auf die Verdauung, das Herz-Kreislaufsystem und den Blutzuckerspiegel aus.

In ihnen stecken jede Menge Proteine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sie sind reich an B-Vitaminenund Ballaststoffen.

 

Dinkel (-Grieß)

Dinkel ist gesund und enthält höherwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.

Auch punktet Dinkel mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und ungesättigten Fettsäuren.

 

Leinsamen

Leinsamen enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe wie beispielsweise Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe oder Lignane.

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass all diese pflanzlichen Stoffe das Brustkrebs-Risiko senken können.

 

Kürbis

Seine Antioxidantien machen das Gemüse zum aktiven Schutzschild gegen Zivilisationskrankheiten.

Studien haben die präventive und lindernde Wirkungskraft von Kürbissen beispielweise für Entzündungs-

und Infektionskrankheiten, Krebs, Nierensteine, Hautkrankheiten und Depressionen bestätigt.

Der Kürbis liefert auch jede Menge sättigende Ballaststoffe, die unsere Verdauung unterstützen, Giftstoffe ausleiten und den Blutzuckerspiegel ausgleichen.

 

Spinat

Spinat ist hervorragend dazu geeignet, die Muskulatur zu stählen.

Die Nitrate, die im Spinat und anderem grünen Blattgemüse zu finden sind, nähren die Mitochondrien in den Muskelzellen.

Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen. Sie produzieren in jeder einzelnen Zelle die für diese Zelle nötige Energie.

Da sämtliche unserer Körperfunktionen nur in dem Maße ablaufen können, wie ihnen Energie zur Verfügung steht,

können mangelhaft funktionierende Mitochondrien Körperfunktionen lahm legen bzw. verlangsamen, was für unser Wohlbefinden

nicht gerade vorteilhaft ist. Leistungsstarke Mitochondrien dagegen sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Körpergeschehen.

Sie regulieren den Blutdruck, das Immunsystem, den Zellstoffwechsel und vieles andere mehr.

 

Cashewmus

Cashews (oder auch Cashewmus) ist ein guter Magnesium- und Phosphorlieferant und hilft so bei der Stärkung von Knochen und Zähnen. Der hohe Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen (A, B, D und E) wirkt sich positiv auf den gesamten

Körper aus.


Und jetzt zum...

 

...->Rezept unter "mehr lesen"

 

 

Für ein Blech

 

Zutaten für den Teig

125 Gramm Kichererbsenmehl

150 Gramm Hartweizengrieß (oder Dinkelgrieß-dann aber 1/3 mehr nehmen-)

3 EL geschrotete Leinsamen gemischt mit 3 EL Wasser

1 EL geschälte Hanfsamen

1 TL Backpulver

Meersalz

Pfeffer

Eine Prise Harissa

150 ml Wasser

 

Zutaten für den Belag

200 Gramm Tofu

1 EL Kräuter der Provence

Salz

 

500 Gramm Hokkaido-Kürbis mit Schale

2 Zwiebeln

6 EL Olivenöl

2 gehäufter TL Harissan

Meersalz

gemahlene Chiliflocken

2 Teelöffel Agavendicksaft

1,5 EL Zitronensaft

2 EL Olivenöl

3 Hand voll frischer Spinat

 

1 EL Olivenöl

1 EL Cashewmus

½ EL Hefeflocken

1 Schuss Sojasauce

½ TL Senf

Wasser

Salz

Pfeffer

 

Basilikum Pesto (bei Bedarf)

 

Zubereitung

Tofu in kleine Würfel schneiden und in eine Schale geben.

Nun mit 2 EL Olivenöl, 1 EL Kräuter der Provence und 1 TL Salz mischen und während der weiteren Zubereitungszeit marinieren lassen.

3 leicht gehäufte EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser vermengen und quellen lassen.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorwärmen.

Hokkaido Kürbis waschen, die Kerne entfernen. Einige längliche Schnitze abschneiden (für den Belag später), den restlichen Kürbis in

kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und fein schneiden.

Kürbisschnitze- und stücke zusammen mit der aufgeschnittenen Zwiebel in eine Schüssel geben und mit 2 EL Olivenöl,

2 TL Agavendicksaft, Meersalz, Chiliflocken und Harissa marinieren. Marinierte Zutaten auf ein mit Backpapier belegtes

Blech geben und im Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 12-14 Minuten weich garen lassen, bis die Spitzen anfangen,

Farbe anzunehmen (ohne zu verbrennen) und der Kürbis weich ist.

 

In der Zwischenzeit den Pizzateig zubereiten.

Dafür alle für den Teig oben angegebenen Zutaten in einer Schüssel zu einem weichen, gleichmäßigen Teig vermengen.

Der Teig sollte mit den Händen knetbar sein, aber nicht zu trocken. Wenn ihr ihn mit Dinkelgries macht (ich mache das schon, finde ich vollwärtiger), dann kontrolliert die Beschaffenheit und gebt bei Bedarf einfach noch Gries hinzu, bis der Teig die gewünschte Konsistenz

erreicht hat. Teig abgedeckt zur Seite stellen.

 

Tipp: Die Kürbis-Zwiebelmischung und auch den Pizzateig könnt ihr super vorbereiten. Außerdem könnt ihr den Teig gut

einfrieren.

 

Den gegarten Kürbis mit den Zwiebelstücken aus dem Ofen holen. Die Kürbisschnitze und ein paar Zwiebelstreifen zur Seite legen.

Die restliche Kürbis-Zwiebelmischung mit 2 EL Olivenöl in einem Mixer zu einer feinen Masse pürieren. Kürbismasse mit Salz und ein

bisschen Zitronensaft abschmecken.

Ofen auf 180-200 Grad vorheizen.

Pizzateig zu einer Kugel formen und vorsichtig flach drücken. Backpapier auf die Ablage legen und darauf den Teig ausrollen.

Wenn die Nudelrolle kleben bleibt, einfach ein weiteres Backpapier drauflegen und dann den Teig entsprechend ausrollen.

Dann den Boden mitsamt dem Backpapier auf das Backblech legen.

In den auf 180-200 Grad vorgeheizten Ofen geben und 5 Minuten vorbacken.

 

Den frischen Blattspinat in eine Schüssel geben und mit ca. 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen.

Dann aus dem Ofen nehmen und gleichmäßig mit der Kürbiscreme bestreichen. Kürbsschnitze, Zwiebelstücke und den Spinat auf

dem Boden verteilen und dann den marinierten Tofu darüber geben. Für die Sauce das Cashewmus mit Wasser verrühren, so dass

eine flüssig-cremige Sauce entsteht. Die restlichen Zutaten hineingeben und rühren. Wahrscheinlich müsst ihr jetzt noch Wasser nachgeben.

Würzen, abschmecken und dann über die Pizza träufeln lassen. Die Pizza für 17-20 Minuten bei 200 Grad Umluft in den

Ofen schieben.

 

Tipp: Ich habe meine Pizza noch am Tisch mit ein wenig Salz verfeinert und Basilikum Pesto darüber träufeln

lassen. Hat für mich den Kick gegeben!

 

Enjoy!