Cremiger Kürbis-Topinambur Auflauf - vegan

Topinambur ist auch bekannt als Erdartischocke, Erdbirne oder Rosskartoffel, ist in Amerika beheimatet und wird heute vor allem in Südfrankreich angebaut.

Es ist kalorienarm und durch einen hohen Ballaststoffgehalt sehr sättigend.

Außerdem enthält das Gemüse Eisen und zählt zu den kaliumreichsten Gemüsearten.


Ich persönlich finde diese Knolle sehr interessant und sie passt nicht nur zu dieser leckeren Kürbis Lasagne...->Rezept unter "mehr lesen"

 

Für ca. 4 Personen

 

Zutaten

Neutrales Pflanzenöl zum Anbraten einiger Zutaten

Einen halben Butternuss oder Hokkaido Kürbis

350 Gramm Topinambur

250 Gramm frischer Blattspinat

1-2 Zwiebeln

40 Gramm Weizenmehl | zum Beispiel Typ 550

40 Gramm vegane Butter | zum Beispiel Alsan

750 ml Hafermilch | oder eine andere Pflanzenmilch

Etwas frisch geriebene Muskatnuss

Salz & weißer Pfeffer

Etwas frischer Thymian | oder gerebelter Thymian

1-2 EL Soja Cuisine Crèma di Balsamico

Ein paar knackige, geröstete Kürbiskerne zum Bestreuen

 

Zubereitung

Einen Topf mit Salzwasser erhitzen. Spinat waschen, verlesen und im kochenden Wasser etwa 2-3 Minuten blanchieren. Spinat anschließend kurz in kaltes Wasser geben. Spinat dann mit beiden Händen vorsichtig auspressen und fein hacken oder einfach nur ein wenig kleiner zupfen. Mit etwas Salz und viel frisch geriebenem Muskat würzen und bereit stellen.

Topinambur-Wurzeln schälen und in Ringe schneiden.

Dann werden die "Kürbis-Scheiben" vorbereitet. Denn den Auflauf schichten wir später wie eine Lasagne, wobei dem Kürbis der Part der "Lasagne-Blätter" zukommt. Man muss Butternuss und Hokkaido Kürbisse eigentlich nicht schälen. Der Kürbis kann halbiert werden und eine Hälfte wird dann nochmals entzwei geteilt. Den oberen Teil ohne Kerngehäuse schneiden wir mit einem sehr stabilen, scharfen Messer nun in ziemlich feine Scheiben von etwa 2-3 mm Dicke. (Es gibt auch extra Schneidehilfen für solche Fälle. Ich habe mir eine zugelegt da man sie immer wieder für die verschiedensten Schneidevarianten hernehmen kann.)

Dann teile ich auch die zweite Kürbishälfte nochmals in der Mitte und schneide auch hier den oberen Teil in feine Scheiben. Damit sind sozusagen die "Pasta-Blätter" vorbereitet.

Zwiebel/n abziehen und in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne so lange anbraten, bis sie leicht bräunlich werden. Das Ganze dann zur Seite stellen.

Jetzt kann der Ofen schon Mal auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden. Auflaufform mit etwas veganer Butter einfetten.


Als letzten Vorbereitungs-Schritt nun die Béchamelsoße vorbereiten. Dafür 40 Gramm vegane Butter in einem Topf schmelzen. Unter ständigem Rühren das Mehl einrieseln lassen und ganz kurz anrösten. Da das Mehl sofort klumpt, das Ganze schnell peu à peu mit ca. 700 ml Hafermilch aufgiessen und dabei immer rühren, rühren, rühren. Wird die Soße zu flüssig, dann noch ein klein wenig Mehl dazu geben, wenn sie noch zu zäh ist, etwas Pflanzenmilch nachkippen. Die Béchamel sollte recht flüssig, zugleich aber schön sämig sein. Die angebratenen Zwiebeln in die Béchamelsoße geben und mit Salz, weißem Pfeffer & viel frisch aufgegebener Muskatnuss würzen.


Nun kann der Auflauf in die Form geschichtet werden. Dabei gehe ich wie bei einer Lasagne vor. Mit ein wenig Béchamelsoße beginnen. Dann eine Schicht Kürbis einlegen. Darauf Béchamelsoße verteilen. Nun wird die erste Hälfte des Topinambur eingeschichtet. Etwas salzen und pfeffern und frischen Thymian drüber streuen. Dann kommt eine Schicht Spinat. Darauf wieder eine Schicht Kürbis legen. Spinat und Topinambur. Nun obenauf den Rest der Béchamelsoße.

(Wie die Lasagne geschichtet wird, ist jedem selbst überlassen. Macht es einfach so, wie ihr Lust habt und wie ihr mit den Zutaten zurrecht kommt).


Guten Appetit!